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Die Bereitstellung von Daten über die verschiedenen Schnittstellen aus K10plus soll möglichst wenige Änderungen für die Teilnehmerbibliotheken des GBV und des SWB bringen. Aus diesem Grund wurde z. B. für die Formatänderungen, die sich zwangsläufig bei der Definition des gemeinsamen, künftigen Katalogsisierungsformates ergaben, folgendes Konzept erarbeitet:

SWB-Lokalsysteme

Für die SWB-Lokalsysteme, die über das BSZ weiterhin mit Daten versorgt werden, gilt:

Abfangen der Formatänderungen im Export-Konverter
- für Bezieher des MAB2-Formates
- für Bezieher des MARC 21-Formates
Für Pica+-Bezieher (aDIS-Systeme) müssen die Pica+-Änderungen nachgezogen werden.
Je nachdem, über welche Schnittstelle die Daten vom BSZ bezogen werden, muss entweder zwingend nach dem Produktionsbeginn von K10plus ein Austausch der Identnummern stattfinden oder nicht:
  • Für Lokalsysteme, die über die Schnittstelle "OUF" (Online Update Fetch) die Information beziehen, dass Daten für Ihre Bibliothek vorliegen, muss über einen Gesamtabzug aus K10plus ein Austausch der SWB-PPNs gegen die K10plus PPNs erfolgen, da die Schnittstelle OUF nur mit den K10plus-PPNs arbeitet
    (Anmerkung Dez. 2018: derzeit wird geprüft, ob dies für alle OUF-Anwender nötig ist).
  • In aDIS-Lokalsystemen, die direkt über ihren Katalogisierungsclient Titel- und Normdaten erfassen und damit die SRW-Schnittstelle verwenden, muss ebenfalls ein Austausch der Identnummern vorgenommen werden, damit die Interpretation der PPNs für Neuaufnahmen und Änderungen zwischen Verbund- und Lokalsystem eindeutig ist.
  • Lokalsysteme, die ausschließlich über Batch-Lieferungen in MAB oder MARC eventuell noch in Kombination mit Rechercheergebnissen aus einer Z39.50-Recherche versorgt werden, müssen nicht zwingend einen Austausch der SWB-PPNs gegen die K10plus-PPNs durchführen, da in den MAB- und den MARC-Daten sowohl eine vorhandene, ehemalige SWB-Identnummer als auch die K10plus-PPN mitgeliefert wird. Hier ist jeweils zu prüfen, ob der Import entsprechend modifiziert werden kann.


Für SWB-Lokalsysteme fand im Rahmen der Anwendergruppe AG SWB am 26.10.2017 eine erste Information zu K10plus statt. Das Protokoll und die Präsentationsfolien zu dieser Veranstaltung sind unter dem folgenden Link zu finden: https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=v-team:anwendergruppen:agswb:11.

Eine weitere Sitzung der Anwendergruppe AG SWB fand am 30.10.2018 statt. Das Protokoll und die Präsentationsfolien zu dieser Veranstaltung sind unter dem folgenden Link zu finden: https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=v-team:anwendergruppen:agswb:12.


Für die SWB-Lokalsysteme kann die Anbindung an K10plus auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen!

Am häufigsten beziehen die SWB-Bibliotheken ihre Daten als Batch-Lieferung über die Abzugsroutine "Bibserv" mit Bereitstellung der Dateien auf dem VFTP-Server des BSZ. Ergänzend bzw. parallel dazu werden Daten aus der Verbunddatenbank über die Schnittstellen Z39.50, SRU und OUF abgeholt.
Aus einigen Lokalsystemen werden Exemplardaten in das Verbundsystem hochgeladen, was über verschiedene Schnittstellen wie SRW aber auch eine verbundsysteminterne Schnittstelle erfolgt.

Bereitstellung von Datendiensten:
Die meisten Bibliotheken nutzen die Bereitstellung von Daten in Form von täglichen, wöchentlichen Abzügen in den Formaten Pica+, MARC21 sowie MAB2, die über die Abzugsroutine Bibserv erstellt und auf dem VFTP-Server des BSZ zur Abholung automatisiert bereitgestellt werden.

Dieses Verfahren wird auch bei K10plus weiterhin unterstützt. Die SWB-Daten erhalten in der K10plus-Datenbank eine K10plus-PPN. Die SWB-Identnummer wird ein einem weiteren Feld gespeichert (Identnummernkonzept s.u.). Damit nicht alle SWB-Teilnehmerbibliotheken beim Produktionsstart von K10plus die Verbundidentnummern in ihren Lokalsystemen austauschen müssen, stellt das BSZ folgende Exportvarianten bei den Standardformaten MAB2 und MARC 21 bei K10plus bereit:

  • MARC 21 mit der Ausgabe der K10plus-PPN bzw. EPN in Feld 001 und den weiteren Identummernfeldern 004 und 014 in den Exemplardaten
    Diese Variante ist von SWB-Teilnehmerbibliotheken zu nutzen, die einen Austausch der SWB-PPN gegen die K10plus-PPN durchgeführt haben und in K10plus nur noch mit der K10plus-PPN den Update im Lokalsystem durchführen.
    Entsprechende Konkordanzen SWB-PPN/K10plus-PPN stellt das BSZ vor Produktionsbeginn K10plus zur Verfügung. Als Beispiel hier ein Ausschnitt aus der SWB-PPN/K10plus-PPN-Konkordanz, die für den Aufbau des K10plus-Testsystems mit Stand Daten 16.1.2019 erstellt wurde. Eine vorläufige, vollständige Konkordanz stellt das BSZ auf seinem VFTP-Server bereit (interessierte Bibliotheken wenden sich bitte an das BSZ, Frau Katz).
    Diese Variante kann auch von GBV-Bibliotheken für MARC-basierte Anwendungen verwendet werden.

    Erste Testdaten in dieser MARC-Variante mit K10plus-PPN in Feld 001 für Titel- und zugehörige Normdaten können hier runtergeladen werden: Testdaten MARC21 K10plus-PPN (Rückmeldungen bitte ans BSZ: G. Ladisch oder C. Katz)

  • MARC 21 mit der Ausgabe der SWB-PPN bzw. SWB-EPN in Feld 001 und den weiteren Identnummernfeldern 004 und 014 in den Exemplardaten
    Diese Variante ist von SWB-Teilnehmerbibliotheken zu nutzen, die den Update aus der K10plus-Datenbank im Lokalsystem weiterhin über die SWB-PPN durchführen. In K10plus neu angelegte Sätze werden mit der K10plus-PPN ausgeliefert.
    Anmerkung: In K10plus von SWB-Bibliotheken genutzte Sätze mit einer neunstelligen PPN (ehemalige GBV-Sätze) werden bei Anhängen eines Lokalsatzes einer SWB-Bibliothek mit einer fingierten SWB-PPN versehen (K10plus-PPN+900.000.000), damit im Lokalsystem im Falle der Identität zu einer SWB-PPN keine Überschreibungen mit einem falschen Titel stattfinden. Die SWB-Bibliotheken müssen prüfen, ob mit diesem genutzten Satz noch ein hierarchisch übergeordneter Titel mit ebenfalls einer neunstelligen K10plus-PPN verknüpft ist. Falls dieser noch keine SWB-PPN in Feld 0110 enthält muss die SWB-Bibliothek einen Exemplarsatz auch an diesen Titel hängen, um auch hier ein Überschreiben mit einem falschen Titel im Lokalsystem zu vermeiden.
    Erste Testdaten in dieser MARC-Variante mit SWB-PPN in Feld 001 für Titel- und zugehörige Normdaten können hier runtergeladen werden: Testdaten MARC21 SWB-PPN  (Rückmeldungen bitte ans BSZ: G. Ladisch oder C. Katz)

  • MAB2 mit der Ausgabe der SWB-PPN bzw. SWB-EPN in Feld 001 und den weiteren Feldern, die Identnummern enthalten
    Diese Variante ist von SWB-Teilnehmerbibliotheken zu nutzen, die den Update aus der K10plus-Datenbank im Lokalsystem weiterhin über die SWB-PPN durchführen. In K10plus neu angelegte Sätze werden mit der K10plus-PPN ausgeliefert.
    Anmerkung: In K10plus von SWB-Bibliotheken genutzte Sätze mit einer neunstelligen PPN (ehemalige GBV-Sätze) werden bei Anhängen eines Lokalsatzes einer SWB-Bibliothek mit einer fingierten SWB-PPN versehen (K10plus-PPN+900.000.000), damit im Lokalsystem im Falle der Identität zu einer SWB-PPN keine Überschreibungen mit einem falschen Titel stattfinden. Die SWB-Bibliotheken müssen prüfen, ob mit diesem genutzten Satz noch ein hierarchisch übergeordneter Titel mit ebenfalls einer neunstelligen K10plus-PPN verknüpft ist. Falls dieser noch keine SWB-PPN in Feld 0110 enthält muss die SWB-Bibliothek einen Exemplarsatz auch an diesen Titel hängen, um auch hier ein Überschreiben mit einem falschen Titel im Lokalsystem zu vermeiden.
    Erste Testdaten in MAB2 mit SWB-PPN in Feld 001 für Titel- und zugehörige Normdaten können hier runtergeladen werden (Rückmeldungen bitte ans BSZ: C. Katz):
    MAB2 (Zeichensatz ISO 5426)
    - MAB2 (Zeichensatz UTF8 uncombined)
    - MAB2 (Zeichensatz UTF8 combined)

Die ausführliche Beschreibung der Exportformate ist auf den folgenden Seiten dokumentiert: Exportformate


Die Ausgabe von Pica+ erfolgt nur mit der K10plus-PPN in Feld 0100 (003@), die SWB-PPN befindet sich in Feld 0110 (003S) (Identnummernkonzept s.u.).
Erste Testdaten im Pica-Internformat für Titel- und zugehörige Normdaten können hier runtergeladen werden: Testdaten Pica-Internformat

Die Änderungen im K10plus-Format gegenüber dem in der SWB-Datenbank verwendeten Pica-Format sind in den folgenden Tabellen farblich markiert:

Titeldaten
- Normdaten
- Exemplardaten




Für die Lokalsysteme der folgenden Hersteller sieht die Anbindung an K10plus wie folgt aus (grobe Beschreibung):

aDIS/BMS:
aDIS-Systeme beziehen das Pica+-Format aus der Verbunddatenbank. Hier ist sowohl ein Austausch der Identnummern als auch eine Anpassung des Pica+-Formates an das K10plus-Format (Austausch der Konvertierungstabelle) in aDIS notwendig. Dies wird im Rahmen einer neuen aDIS/BMS-Version realisiert. Über Gesamtabzüge aus K10plus sind die KU-Bestände der einzelnen aDIS-Anwendungen neu aufzubauen.

Die Schnittstelle zum Ansigeln von Lokaldaten aus der jeweiligen aDIS-Anwendung in K10plus wird von der Abteilung Bibliothekssysteme getestet.
Die Schnittstelle zum Anlegen von neuen Titel- und Lokaldaten aus den aDIS-Anwendungen des DLA Marbach und des GNM Nürnberg wird vom DLA Marbach in Zusammenarbeit mit aStec getestet.
Das BSZ stellt den Testern die entsprechenden Zugangsinformationen für die Suche mit SRU und die Updateschnittstelle mit SRW zur Verfügung.


Allegro:
Allegro-Anwendungen nutzen weiterhin den MAB2 Export. Es ist kein Identnummerntausch notwendig!


Aleph und Alephino:
Diese Anwendungen nutzen weiterhin den MAB2 Export. Es ist kein Identnummerntausch notwendig!


Alma:
Die CBDZ wird über einen Gesamtabzug aus K10plus aktualisiert und arbeitet dann künftig mit den K10plus-PPNs und dem MARC-Format in der Variante „MARC 21 mit der Ausgabe der K10plus-PPN“.


Bibdia:
Bibdia-Anwendungen nutzen weiterhin den MAB2 Export. Es ist kein Identnummerntausch notwendig!


Bibliotheca:
Bibliotheca-Anwendungen nutzen weiterhin den MAB2 Export. Es ist kein Identnummerntausch notwendig!


Koha:
In den Koha-Anwendungen der SWB-Teilnehmerbibliotheken wird außer bei den Goethe-Instituten kein Identnummerntausch durchgeführt. Die Koha-Bibliotheken werden vorerst mit der Variante „MARC 21 mit der Ausgabe der SWB-PPN“ versorgt. Eine Umstellung auf die K10plus-Identnummern mit Bezug der MARC-Exportvariante „MARC 21 mit der Ausgabe der K10plus-PPN“ wird sukzessive durchgeführt.


Libero:
Da die SWB-Libero-Bibliotheken über unterschiedliche Verfahren mit Daten versorgt werden, gibt es folgende Versorgungsvarianten aus K10plus:
- Bibliotheken, die den MAB2-Datendienst nutzen, verwenden auch in K10plus den MAB2 Export weiter
- Bibliotheken, die die OCSL-Schnittstelle in Libero in Kombination mit MAB2 verwenden (d.h. über beziehen): für diese Bibliotheken wird derzeit von LIB-IT geprüft, ob eine Weiterarbeit in der bestehenden Form möglich ist.
- Bibliotheken, die die OCSL-Schnittstelle in Libero in Kombination mit MARC 21 verwenden, führen die Identnummernumstellung wie folgt durch:
1. Bereitstellung einer Konkordanz aus Libero: RSN/RID/xxx
2. Ergänzung der Konkordanz mit der K10plus-PPN durch das BSZ
3. Über Einspielung der Konkordanz in der Exportvariante „MARC 21 mit der Ausgabe der K10plus-PPN“ bereit
4. Übernahme des Gesamtabzugs in Libero

Das BSZ hat LIB-IT die entsprechenden Zugangsinformationen zum K10plus-Testsystem für die Abfrage der OUF-Schnittstelle und die Suche mit Z39.50 zur Verfügung gestellt.


SISIS:
SISIS-Anwendungen nutzen weiterhin den MAB2 Export. Es ist kein Identnummerntausch notwendig!


STAR:
Wird noch ergänzt!


Weitere:
Weitere Lokalsysteme wie Lidos, Faust, Augias nutzen die entweder MAB2 oder MARC21 in der Variante "Ausgabe der SWB-PPN"


GBV - Lokalsysteme

Für die GBV-Lokalsysteme gilt:

Es wird eine Tabelle „cbs2lbs“ bei der Übertragung CBS zum  LBS über die Schnittstellen "OUM, OUF" geschaltet,  die „neues Pica+“ in „altes Pica+“ zurückverwandelt.
Nach Katalogisierungsbeginn im K10plus werden alle LBS-Systeme suzessive neu geladen, was sich über ein paar Jahre hinziehen wird.

Identnummernkonzept

Die PPNs und EPNs aus der GBV-Datenbank bleiben erhalten. Grund dafür ist, dass die PPN Primärschlüssel sowohl im Verbundsystem als auch in den LBS-Systemen ist.


Die SWB-Daten werden entweder als neue Datensätze in K10plus angelegt oder über Match&Merge mit dem GBV-Satz zusammengeführt. Neue Sätze erhalten eine K10plus PPN (Achtung: die K10plus-PPN wird 10-stellig sein!) zusätzlich zur SWB-PPN in Feld 0110. Bei zusammengeführten Sätzen bleibt die GBV-PPN erhalten und wird zur K10plus-PPN, die SWB-PPN bleibt in Feld 0110 erhalten.

Die Identnummern kommen vor und werden wie folgt abgebildet:



Pica3

Pica+

Benennung

Bereich

0100

003@ $0

GBV und K10plus PPN

Titeldaten

0110

003S $0

SWB-PPN

Titeldaten

2119

003D $0

PPN des umgelenkten gelöschten GBV- bzw. K10plus-Satzes

Titeldaten

2111

006S $0

SWB-PPN des umgelenkten gelöschten SWB-Satzes

Titeldaten

797

003@ $0

GBV und K10plus PPN

Normdaten

798

003S $0

SWB-PPN

Normdaten

796

003D $0

PPN des umgelenkten gelöschten GBV- bzw. K10plus-Satzes

Normdaten

799006S $0SWB-PPN des umgelenkten gelöschten SWB-SatzesNormdaten

7800

203@ $0

EPN des GBV und K10plus Exemplarsatzes

Exemplardaten

7801

203S $0

SWB-EPN des Exemplarsatzes

Exemplardaten


Titelsatz- und Normsatzbeispiele für die Identnummern:

Titelsätze stimmen überein

Ein Titel aus dem SWB, der mit einem GBV-Titel übereinstimmt, wird zu einem K10plus-Titelsatz zusammengeführt,
dabei wird die GBV-PPN und die GBV-EPN(s) beibehalten, die SWB-PPN wird in Feld 0110 gespeichert, die SWB-EPNs
in Feld 7801. Die SWB-Exemplarsätze erhalten jeweils eine neue K10plus-EPN.



Titel stimmt nicht überein

Titel aus dem SWB, die mit keinem GBV-Titel übereinstimmen, werden als neue Titelsätze in K10plus abgespeichert und erhalten eine neue K10plus-PPN in Feld 0100.
Dabei wird die SWB-PPN in Feld 0110 gespeichert, die SWB-EPNs in Feld 7801. Die SWB-Exemplarsätze erhalten jeweils eine neue K10plus-EPN.



Deduplizierter ZDB-Titelsatz

Ein ZDB-Titel aus dem SWB, wird mit einem ZDB-Titel im GBV über die ZDB-Identnummer zu einem K10plus-Titelsatz zusammengeführt,
dabei wird die GBV-PPN und die GBV-EPN(s) beibehalten, die SWB-PPN wird in Feld 0110 gespeichert, die SWB-EPNs in Feld 7801.
Die SWB-Exemplarsätze erhalten jeweils eine neue K10plus-EPN.



Deduplizierter GND-Satz

Ein GND-Satz aus dem SWB wird mit einem GND-Satz im GBV über die GND-Identnummer zu einem K10plus-Titelsatz zusammengeführt,
dabei wird die GBV-PPN beibehalten, die SWB-PPN wird in Feld 798 gespeichert.



RVK-Normsatz aus SWB (nicht dedupliziert):

Alle SWB-Normsätze außer GND-Sätzen werden in K10plus als neue Normsätze in K10plus gespeichert und erhalten eine neue K10plus-PPN in Feld 797.
Dabei wird die SWB-PPN in Feld 798 gespeichert.


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